Die Technik der Sensormatten: Wie funktioniert die Atemüberwachung?
Die Technik hinter Sensormatten ist verblüffend einfach – und seit vielen Jahren bewährt.
Der Piezoeffekt: Das Herz der Sensormatte
In den meisten Sensormatten sitzen kleine Piezokristalle. Sie reagieren auf Druck: Atmet Ihr Baby ein oder aus, verändert sich der Druck auf die Matratze – und wird auf die Kristalle übertragen. Dieses Prinzip nennt man Piezoeffekt. Dieselbe Technik wird auch in der Autoindustrie zum Auslösen von Airbags genutzt.
Was passiert bei einem Alarm?
Bleibt die Bewegung länger aus (oft nach etwa 20 Sekunden), löst das Gerät einen akustischen Alarm aus.
Berührungslos und ohne Funk
Ein großer Vorteil der Mattenüberwachung: Sie arbeitet berührungslos und in der Regel ganz ohne WLAN oder Funk – weniger Elektrosmog im Kinderzimmer.
Grenzen der Technik
- Fehlalarme möglich
- Kein medizinischer Monitor
- Stromversorgung regelmäßig prüfen
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